Polyurethan CAS-Nr. 9009-54-5
Polyurethan wird üblicherweise unter Verwendung verschiedener Isocyanate hergestellt, darunter Tolylendiisocyanat (TDI), Hexamethylendiisocyanat (HDI), Dicyclohexylmethandiisocyanat und verwandte Verbindungen.
Die meisten dieser Isocyanate sind bei Raumtemperatur niedrigviskose Flüssigkeiten, mit Ausnahme von 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat (MDI), das typischerweise ein kristalliner Feststoff ist.
Im Vergleich zu aliphatischen Isocyanaten weisen aromatische Isocyanate eine höhere Reaktivität auf, weshalb sie bei der Herstellung von Urethanschäumen, Beschichtungen und Elastomermaterialien weit verbreitet eingesetzt werden.
Darüber hinaus trägt die cyclische Struktur aromatischer und alicyclischer Isocyanate zu einer verbesserten molekularen Steifigkeit und Festigkeit in Polyurethansystemen bei, wodurch die Leistungsfähigkeit des Endmaterials gesteigert wird.
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Chemische Eigenschaften von Polyurethan
| Schüttdichte |
0,08 g/cm³ |
| bilden |
Schaum |
| Stabilität: |
Stabil. Brennbar. Unverträglich mit starken Oxidationsmitteln. |
| InChI |
InChI=1S/C3H8N2O/c1-2-5-3(4)6/h2H2,1H3,(H3,4,5,6) |
| InChIKey |
RYECOJGRJDOGPP-UHFFFAOYSA-N |
| LÄCHELT |
N(CC)C(N)=O |
| CAS-Datenbankreferenz |
9009-54-5 |
| IARC |
3 (Bd. 19, Suppl. 7) 1987 |
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Produktanwendung von Polyurethan CAS-Nr. 9009-54-5
Polyurethan kann in Prothesen, wie z. B. internen Knochenschienen, verwendet werden und ist auch in Form von Harzen und Schäumen einer der wichtigsten industriellen Polymerwerkstoffe.
Polyurethanharze und -schäume können als starre, halbstarre oder flexible Schaumsysteme sowie als Harzprodukte hergestellt werden, was PUR ein breites Spektrum vielseitiger kommerzieller Anwendungen ermöglicht.
Es findet breite Anwendung in Möbeln, Bettwaren, Dichtungskomponenten für Automobile, Klebstoffen, Teppichen, Verpackungsmaterialien, Beschichtungen und vielen anderen Industrie- und Konsumgütern.
Polyurethan wird in der Industrie aufgrund seiner ausgezeichneten Beständigkeit gegenüber Öl, Licht und Lösungsmitteln in Verbindung mit hervorragender Festigkeit und Flexibilität sehr geschätzt.
Diese Polymere werden typischerweise durch Polyadditionsreaktionen zwischen Diisocyanaten und Polyhydroxylverbindungen wie Polyolen gebildet, was eine flexible Formulierung für unterschiedliche Leistungsanforderungen ermöglicht.
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